TOMATEN-CARPACCIO MIT EIERSCHWAMMERLN

Tomaten-Carpaccio mit Pfifferlingen
Haute-Cuisine zum Nulltarif - wie geht das? In dem ich einfach Produkte aus dem eigenen Garten und selbst gesuchte (und gefundene!) Schätze aus dem Wald verwende. Die Rede ist von sonnengereiften Gartentomaten und hocharomatischen Eierschwammerln die ganz naturbelassen zu einem charmanten herbstlichen Gericht verarbeitet werden. 

Tomaten-Carpaccio mit Eierschwammerln aka Pfifferlingen

Der Sommer geht in die Verlängerung und ich hätte Lust, noch einmal die Badesachen auszupacken. Aber der Herbst liegt schon in der Luft und gerade abends kuschelt man sich gerne in eine warme Weste. Wir stehen am Anfang meiner Lieblingsjahreszeit und ich könnte nicht glücklicher sein - der goldene Herbst entfaltet sich mit aller Pracht und die wundervolle Erntezeit ist bereits in vollem Gange. 

Nicht nur im Garten werden jetzt die letzten Früchte reif, auch im Wald lässt sich jetzt so manche essbare Köstlichkeit entdecken. Wie viel Freude es macht, mit selbst geernteten und gepflückten Zutaten zu kochen, brauche ich dir nicht zu sagen - jeder Bissen schmeckt wie pure Lebensfreude. 

Tomate und Eierschwammerln - Zwei die sich mögen

Die an der Hausmauer zur Vollendung gereiften Sonnentomaten werden für dieses Rezept ganz fein aufgeschnitten und bilden ein aromatisches Bett für die nach Wald duftenden Eierschwammerln. Die Schwammerl werden nur kurz mit Zwiebeln geröstet - mhhh dieser herrliche Duft, der dann deine Küche erfüllt, lässt dich auf Wolke 7 schweben. Nun flink die Tomaten damit belegt und das Tomaten-Carpaccio mit Eierschwammerln ist fertig! 

Lass uns in einen genussvollen Herbst starten :)

Zutaten für Tomaten-Carpaccio mit Eierschwammerln (für ca. 4 Portionen)

- 500 g Eierschwammerl, geputzt

- 500 g Tomaten

- ein kleiner Bund Frühlingszwiebeln, fein geschnitten

- 4 Knoblauchzehen, fein geschnitten

- eine Handvoll Kresse

- etwas natives Olivenöl zum Anbraten und Garnieren

- Salz, Pfeffer aus der Mühle

Tomaten-Carpaccio mit Pfifferlingen

Zubereitung Tomaten-Carpaccio mit Eierschwammerln (fertig in ca. 15 Minuten)

1. Eierschwammerl in einer Pfanne ohne Fett kurz anbraten und anschließend die Flüssigkeit abseihen. 

2. Zwiebel und Knoblauch in Olivenöl anbraten. Eierschwammerl beimengen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Für das Tomaten- Carpaccio

1. Tomaten mit einem scharfen Messer in sehr dünne Scheiben schneiden und auf flachen Tellern anrichten. Eierschwammerl auf dem Tomaten-Carpaccio verteilen und mit Kresse und ein paar Spritzern Olivenöl garnieren. 






HOPFENERNTE IM WALDVIERTEL {POWERED BY ZWETTLER BIER}

Hopfenernte im Waldviertel

{EINLADUNG} Ihr Lieben, es ist seltsam, was in der Welt momentan alles geschieht. Seltsam und beunruhigend. Umso mehr ist es wichtig, nicht den Mut und die Zuversicht zu verlieren, dass wieder bessere Zeiten kommen und vor allem, dass sich gerade in Zeiten der Krise Dinge, die in der Vergangenheit bereits nicht so gut gelaufen sind, nachhaltig verbessern können. 

Die herrschende Corona-Pandemie bewirkt außerdem die Einsicht, wie sehr wir von regionalen und lokalen Produkten und Dienstleistungen profitieren. Unternehmen, die im Land hervorragende Produkte erzeugen, schaffen außerdem Arbeitsplätze und damit Perspektiven für Mitarbeiter und Konsumenten. 

Einen solchen Betrieb durfte ich bereits vor einem Jahr besuchen und spät, aber doch habe ich jetzt endlich Zeit (das ist einer der angenehmeren Nebeneffekte der Krise) dieses Erlebnis mit euch zu teilen: die Privatbrauerei Zwettl lud zur Hopfenernte ins Waldviertel.

Zwettler Bier

Ich trinke zwar wenig Alkohol, aber wenn, dann gönne ich mir gerne ein gepflegtes Bier. Im Restaurant oder ab und zu am Feierabend bevorzuge ich Bier gegenüber anderen alkoholischen Getränken. Das hängt wahrscheinlich damit zusammen, dass in der klimatisch rauen Region in der ich aufwuchs, weit und breit kein Wein gedeiht. Es gibt jedoch einige Brauereien und von daher wurde bei uns zu Hause eher Bier konsumiert. 

Über die Herstellung von Bier und wo die Rohstoffe dafür überhaupt herkommen, habe ich mir eigentlich nie wirklich Gedanken gemacht. Es ist seltsam, wie selbstverständlich wir Dinge zu uns nehmen, von denen wir im Grunde gar nicht wissen, wie viel Arbeit damit in der Produktion verbunden ist. 

Hopfenernte im Waldviertel

Deshalb habe ich mich sehr über die Einladung zu Hopfenernte ins Waldviertel gefreut. Die Privatbrauerei Zwettl besuchte mit uns im Rahmen eines Bloggerevents einen ihrer lokalen Hopfenbauern. Dort erfuhren wir nicht nur viel Wissenswertes über eine der Hauptzutaten von Bier, sondern auch ganz allgemein viel Interessantes zum Thema. 

Mein Highlight war der Ausflug in den Hopfengarten - ich bin heute noch entzückt von den grasgrünen, hochaufschießenden Pflanzen mit ihrer ganz besonderen Frucht, den Hopfenzapfen und deren intensiven Duft. Ganz nebenbei konnte ich mir ein Bild über die landschaftliche Schönheit des Waldviertels machen. Wir erlebten einen Ausflug, den ich in wunderbarer Erinnerung behalten werde. 

Zwettler Bier

Privatbrauerei Zwettl in Niederösterreich

Bierkultur hat in Zwettl eine lange Tradition. Seit 1708 wird in der Privatbrauerei Zwettl im nördlichen Niederösterreich Bier gebraut. Seit fünf Generationen setzt die Brauerfamilie Schwarz Maßstäbe in der Produktion von hochqualitativem Bier und punktet dabei mit der Verwendung regionaler Rohstoffe. Die Philosophie der Brauer ist die Zutaten für ihr ausgezeichnetes Bier "rund um den Kirchturm" zu beziehen. Dank Zwettler Bier wurde im Waldviertel der Anbau von Hopfen wieder aufgenommen. 

Neben dem weichen Wasser gedeihen Aromahopfen und Braugerste für das Malz in der unbelasteten Natur des idyllischen Waldviertels. Aber nicht nur die Zutaten, auch die Anlagen zur Verarbeitung und Abfüllung des Bieres sind technologisch auf dem allerneuesten Stand. Ein eindrucksvolles System aus Maschinen und Bändern macht es möglich, bis zu 30.000 Flaschen Bier pro Stunde abzufüllen. Zwettler verfügt über ein ganz ansehnliches Sortiment an Bieren mit ganz unterschiedlichen Charakteristiken und Geschmäckern - ein wahres Eldorado für Bierliebhaber. 

Hopfenernte im Waldviertel

Zur Hopfenernte im niederösterreichischen Waldviertel

Bis es zu dem fertigen Produkt kommt, ist jedoch ein intensives Stück Arbeit nötig. Vor allem im Hopfengarten. Garten nennt man dieses grüne Paradies nicht umsonst: inmitten der bis zu 12 Meter hoch gewachsenen Hopfenranken fühlt man sich wie in einen Zaubergarten versetzt. Hopfen wird als die geschmacksgebende "Seele des Biers" bezeichnet. Er macht Bier nicht nur haltbar, sondern beeinflusst das Aroma des Bieres entscheiden und ist weiters verantwortlich für den bitteren Geschmack. Im Waldviertel gedeiht in 11 Hopfengärten in vier Orten rund um Zwettl genug Hopfen, um den Bedarf der Brauereien im Umland abzudecken. 25 Tonnen Hopfen werden dort insgesamt jedes Jahr geerntet. 

Hopfenernte im Waldviertel

Zwettler Bier

Hopfenernte im Waldviertel

Der Hopfenanbau ist vor allem im Frühjahr mit dem Zurückschneiden der Hopfenstöcke und dem Aufhängen der neuen Drähte für die Ranken sehr arbeitsintensiv und setzt den Einsatz spezieller Maschinen voraus. Wir durften dabei sein, als unter dem blitzblauen Herbsthimmel des Waldviertels die hohen Ranken abgenommen und zur Lagerhalle gebracht wurden. Eine Maschine wird dort mit den langen lianenartigen Ranken "gefüttert" und trennt dabei die Dolden von den Stängeln. 1 Dolde reicht übrigens zur Hopfung von einem Seidl Bier. Anschließend werden die Hopfenzapfen auf einem "Dachboden" getrocknet. 

Der Anblick und der Geruch der unzähligen Dolden am Hopfenboden war einfach unglaublich. Danach werden sie gemahlen und etwaige Rückstände wie Blätter weggesiebt. Übrig bleiben dann nur noch die guten Inhaltsstoffe wie Lupulin und Harze, welche am Schluss zu Pellets verarbeitet werden und dann den Weg in die Brauerei zur Verarbeitung finden. Die Hopfenpellets machen es möglich, den Hopfen länger zu lagern und das ganze Jahr über die hervorragende Bierqualität zu erhalten. 

Zwettler Bier

Der Ausflug in den Hopfengarten war ein spannendes Erlebnis und unvergesslich. Nicht nur die Infos rund um das Thema Hopfen, sondern auch die Herzlichkeit der Hopfenbauern sowie die Verkostung der köstlichen Produkte des Waldviertels waren grandios. Einen Besuch in dieser zauberhaften Region in Niederösterreich kann ich euch sehr ans Herz legen. 

Übrigens: Die Privatbrauerei Zwettl bietet Besuchern spannende Führungen und Bauerlebnisse an - schaut doch einfach auf der Website der Brauerei vorbei!

Privatbrauerei Zwettl

Hopfenernte im Waldviertel

Zwettler Bier

Zwettler Bier

Hopfenernte im Waldviertel

{EINLADUNG} Vielen Dank an die Privatbrauerei Zwettl und Martina Macho für die Einladung und den tollen Tag im Waldviertel. 

Titelbild: Copyright by Philipp Lipiarski

VEGETARISCHE BROTSCHNITZEL {CLEVERE RESTLKÜCHE}

Ich freue mich so! Die Brotsuppe des vergangenen Posts ist bei euch so gut angekommen, dass ich gleich nach einem weiteren feinen Rezept für die Verwertung von altbackenem Brot gesucht habe. Viele Nachrichten erreichten mich und anscheinend geht es uns beim Thema Brot ähnlich: manchmal ist es einfach unvermeidbar und man findet sich mit einem Überbleibsel altbackener Brotreste wieder. 

Das kann aber auch direkt ein Glück sein, WENN man die richtigen Rezepte kennt :) Aber nicht nur um Reste in der Küche optimal zu verwerten geht es mir heute - mit dem Rezept für vegetarische Brotschnitzel möchte ich auch zeigen, wie kreativ, einfach und schmackhaft fleischlose Gerichte tatsächlich sind. 

Vegetarische Brotschnitzel {Clevere Restlküche}

Früher kam Fleisch nur an besonderen Tagen auf den Tisch. Leider ist heute durch die schreckliche Massenproduktion von billig produziertem Qualfleisch der Preis für Fleisch enorm gesunken und vielen Konsumenten ist noch nicht bewusst, welches Leid hinter einem Stück Fleisch am Teller stecken kann. 

Höchste Zeit also, vor allem der genussvollen pflanzlichen Küche wieder mehr Platz auf unserem Speiseplan einzuräumen! Der Geschmack und die positive Wirkung auf Körper und Seele sprechen auf alle Fälle dafür. 

Zutaten für köstliche vegetarische Brotschnitzel (für ca. 2 Portionen)

- 4 Scheiben Schwarzbrot

- 2 EL Mehl, glatt

- 1 Ei

- 80 ml Milch

- 4 EL Semmelbrösel

- ein wenig Pflanzenöl (ich nehme Rapsöl) zum Herausbacken (ca. 5-6 EL)

- 1 Knoblauchzehe

Zubereitung Brotschnitzel (fertig in ca. 25 Minuten)

1. Die Schwarzbrotscheiben vierteln. Milch mit dem Ei vermischen. 

2. Schwarzbrot in Mehl, danach in die Ei-Milchmischung eintauchen und zuletzt mit den Bröseln wie ein Schnitzel panieren. 

3. Öl in der Pfanne erhitzen. Die Brotstücke darin auf beiden Seiten knusprig backen. 

4. Die Brotschnitzel auf Küchenkrepp abtropfen lassen und mit einer geschälten und halbierten Knoblauchzehe abreiben. 

Dazu passt hervorragend ein knackiger Blattsalat oder Preiselbeeren oder ein frischer Kräuterdip oder am besten alles zusammen ;) 

BROTSUPPE

Brotsuppe

Hallo September - wie schnell doch die Zeit vergeht! Unsere Sommerfrische in der Steiermark neigt sich dem Ende zu und ist wieder einmal viel zu schnell vergangen. Aber so schön die Auszeit in den Bergen auch war - wir trauern der unvergesslichen Zeit nicht nach, sondern freuen uns auf den goldenen Herbst - meine absolute Lieblingsjahreszeit! 

Die restlichen Urlaubstage zu Hause in der Steiermark nutze ich allerdings noch, um mir bei meiner Mama allerlei kulinarische Tipps und Tricks sowie Rezepte abzuschauen. Ihr müsst wissen, meine Mama ist nicht nur eine begnadete Köchin - eine wahre Königin des guten Geschmacks -, sondern hat auch tolle Tipps für Resteverwertung auf Lager. Zum Beispiel ihre unnachahmliche Brotsuppe! Einfach. Herrlich. Und #nowaste!

Brotsuppe

Wer kennt es nicht? Übergebliebenes Brot, altbacken und schon hart, aber selbstverständlich zum Wegwerfen viel zu schade! Wie kann man es noch schmackhaft verwerten? Mama hat dafür eine köstliche Idee parat: ohne viel Aufwand verwandelt sie mit ihrem Suppenrezept Brotreste in eine wohltuende und herzhafte Suppe! 

Mittlerweile freue ich mich sogar schon auf übergebliebenes Brot, denn die Suppe ist einfach zu köstlich. Und wenn die Tage langsam wieder kürzer und kühler werden, gibt es sowieso nichts Besseres als ein wärmendes Süppchen! Mama knows best - Mahlzeit ihr Lieben <3 

Zutaten für eine deftige Brotsuppe (für ca. 4 Portionen)

- 3 Handvoll altbackenes Roggenbrot, würfelig geschnitten

- 40 g Butter

- 150 g Zwiebeln

- 1 Karotte

- 1 Knoblauchzehe

- 1 Schuss Bier

- 1,5 l Rindsuppe 

- 1 TL Kümmel

- 1 Bund Schnittlauch, fein gehackt

- 1 Bund Liebstöckel

- Salz, Pfeffer

Zubereitung Brotsuppe (fertig in ca. 40 Minuten)

1. In einer Pfanne 20 g Butter aufschäumen, die Brotwürfel darin anrösten und beiseitestellen. 

2. Zwiebeln schälen und in Ringe schneiden. Karotte schälen und in Scheiben schneiden. Knoblauch fein hacken. 

3. In einem Topf die restliche Butter erhitzen, Zwiebeln, Karotte und Knoblauch darin hellbraun anrösten und mit Bier ablöschen. Suppe zugießen, mit Kümmel, Salz und Pfeffern würzen, Liebstöckel dazugeben (diesen nach der Kochzeit wieder entfernen). Etwa 15 Minuten kochen, dann die Brotwürfel in die Suppe geben. In Tellern verteilen und mit viel Schnittlauch bestreut servieren.


OFENKARTOFFELN MIT ZITRONENMELISSEN-SOMMERPESTO

Alles aus dem eigenen Garten: heute präsentiere ich dir nicht ganz ohne Stolz ein Rezept, bei dem die Hauptzutaten ausschließlich aus dem eigenen Gemüse- und Kräutergarten geerntet wurden. Dabei bin ich mir ganz sicher, dass selbst geerntetes und sofort verarbeitetes Gemüse nicht nur optimal für deinen Körper, sondern auch eine Wohltat für die Seele ist. Warum? 

Weil ich glaube, dass wir durch die durchaus mit Anstrengungen verbundenen Tätigkeiten die zur sommerlichen Ernte führen wie etwa die Planung des anzubauenden Gemüses, die Aussaat, die Pflege bis hin zur Ernte mitunter auch enorme Anstrengung und Disziplin erfordert. Diese "Arbeit" lässt mich das Endprodukt, also die köstliche Speise, die jetzt in Form einer Ofenkartoffel mit einem herrlich aromatischen Sommerpesto vor mir am Teller liegt mit weit mehr Demut und Achtsamkeit genießen, als gekaufte Produkte. 

Für die Möglichkeit, einen Garten mitbearbeiten zu dürfen, bin ich sehr dankbar, jedoch war das nicht immer der Fall. Deshalb weiß ich auch, wie es ist, ohne auskommen zu müssen, bzw. verstehe ich auch sehr gut, wenn die Hobbygärtnerei nicht jedem gefällt. Mein Tipp wäre dann beim Lebensmitteleinkauf auf Biogemüse von heimischen also regionalen Anbieterinnen zu achten.

Ofenkartoffeln mit Zitronenmelissen-Sommerpesto

Die Sommerzeit steht mehr als jede andere Zeit im Jahr für leichte, unkomplizierte Küche: schließlich ist jetzt gerade alles andere wichtiger als stundenlang zu kochen. Schwimmen, wandern, im Schatten der Bäume entspannen - da kommt ein Rezept ohne viel Aufwand gerade recht - vor allem, wenn man dafür nur die Hand in den eigenen Garten ausstrecken muss. 

Ofenkartoffeln mit Sommerpesto sind schmackhaft, bereiten sich fast von alleine zu und werden meiner Erfahrung nach von jedem geliebt. So schmeckt Sommer im Garten! 

Ofenkartoffeln mit Pesto

Zutaten für Ofenkartoffeln mit Zitronenmelissen-Sommerpesto (für ca. 4 Portionen)

- 8 mittelgroße Kartoffeln

- etwas Olivenöl zum Bestreichen der Kartoffeln 

Für das Zitronenmelissen-Sommerpesto

- eine große Handvoll Zitronenmelisse, frische Blätter

- eine große Handvoll Basilikum, frische Blätter

- 2-3 Knoblauchzehen, zerdrückt

- 140 ml natives Olivenöl

 - 60 g Cashewnüsse (oder alternativ Mandeln, Walnüsse oder Pinienkerne, je nach Gusto)

- Saft einer halben Zitrone

- Salz

Ofenkartoffeln mit Pesto

Zubereitung Ofenkartoffeln mit Zitronenmelissen-Sommerpesto (fertig in ca. 60 Minuten)

1. Backofen auf 220°C vorheizen. Die Kartoffeln waschen und rundherum mit einer Gable einstechen. Jede auf ein passend großes Stück Alufolie legen und jeweils mit Olivenöl gut einreiben. Danach in der Alufolie gut einpacken. Kartoffeln auf 200°C ca. eine Stunde lang backen. 

2. Für das Pesto alle Zutaten in einen Mixer geben und so lange zerkleinern, bis eine sämige Paste entstanden ist. 

3. Zum Servieren die Kartoffeln samt Folie aufschneiden und mit dem sommerlichen Pesto genießen. 

Ofenkartoffeln mit Dip

Ofenkartoffeln mit Zitronenmelissenpesto

FISOLENGULASCH

Bohnengulasch
Ihr Lieben, es ist kaum zu glauben, dass seit meinem letzten Rezept bereits ein Monat vergangen ist. Und nochdazu ein ganz wundervoller Monat, wie ich meine. Die Pause hat mir richtig gutgetan - auch wenn sie eigentlich nicht geplant war. Aber den schönen Sommer genießen wir einfach in vollen Zügen und sind deshalb noch bis Anfang September auf Sommerfrische. Das bedeutet, dass wir den ganzen Tag draußen in der Natur verbringen; wandern, baden und einfach die herrliche Umgebung und Weite am Land genießen. 

Wie gut mir unser Garten am Land und die fantastische Natur um uns herum tut, ist einfach unglaublich - innerlich wie äußerlich. Ich verbringe außerdem viel Zeit im Gemüsebeet und habe dabei selbstverständlich nicht auf euch vergessen; bei dem folgenden Rezept habe ich sofort an euch Foodies gedacht :) 

Feuriges Fisolengulasch

Im Garten werden gerade ganz besondere Kletterkünstler reif - kontinuierlich haben sich die eifrigen Feuerbohnen oder Fisolen, wie wir sie in Österreich nennen, die vergangenen Wochen über Richtung Himmel gestreckt. Nun hängen die prächtigen grünen Bohnen an den Ranken und warten darauf zu allerlei kulinarischen Köstlichkeiten verarbeitet zu werden. Jedes Jahr bereiten wir gleich am Beginn der Ernte unser Lieblingsgericht - das pikante Fisolengulasch - damit zu. 

Wenn du auch so ein großer Fan von Fisolen bzw. Bohnen bist, dann kommt das Rezept für dich gerade rechtzeitig. Ich wünsche dir noch viele genussvolle Sommertage.

Zutaten für feuriges Fisolengulasch (für ca. 4 Portionen)

- 1 Zwiebel

- 400 g Fisolen

- 400 g Schweinsschulter

- 2 EL (Raps-)öl

- 2 TL Paprikapulver, edelsüß

- 125 ml Weißwein

- Salz, Pfeffer aus der Mühle 

- eine Prise Kümmel

Zubereitung Fisolengulasch (fertig in ca. 60 Minuten)

1. Zwiebeln schälen, in kleine Würfel schneiden und im Öl anschwitzen. 

2. Fleisch in dünne Streifen schneiden, salzen, pfeffern und zu den Zwiebeln geben. Nach 5 Minuten mit Paprikapulver würzen und mit Weißwein ablöschen. So viel Wasser zugeben, dass das Fleisch fast bedeckt ist. 30 Minuten köcheln lassen. 

3. Fisolen putzen und in ca. 5 cm lange Stücke brechen. Unter das Fleisch mischen, mit Salz, Pfeffer und und Kümmel würzen. Nochmal 10 Minuten lang köcheln lassen und danach gleich genießen. 



BRANDTEIGKRAPFERL

Brandteigkrapferl Rezept
Brandteigkrapferl, Windbeutel, Profiteroles oder Eclairs: egal wie du sie nennst - diese kleinen gebackenen Teiglinge mit der cremigen Füllung haben es sprichwörtlich in sich und sind eine der süßesten Versuchungen der Dessertküche. 

Umso unglaublicher finde ich es, dass ich bis dato noch nie selber Brandteigkrapferl gebacken habe. Höchste Zeit, das nachzuholen - wenn wann nicht jetzt sollte man sich ab und zu eine süße Sünde gönnen?

Brandteigkrapferl 

Wenn du Desserts genauso liebst wie ich, dann freust du dich sicher auch über Abwechslung und neue Rezepte. Gerade kürzlich hatte ich die größte Freude in meiner Küche, als ich einer plötzlichen Erinnerung aus meiner Kindheit folgend Brandteigkrapferl zubereitete. 
Ich kann es gar nicht erklären, manchmal muss ich einer spontanen Eingebung sofort nachgeben, egal wie früh oder spät es ist. Dann gibt es eben manchmal zum Abendessen Brandteigkrapferl - und was soll ich sagen? Köstlich wars!

Brandteigkrapferl

Zutaten für unwiderstehliche Brandteigkrapferl (ca. 10 Stück)

- 250 ml Wasser
- 140 g glattes Mehl
- 50 g Butter
- 3 Eier
- 1 Prise Salz
- 250 ml Schlagobers
- 150 ml Milch
- 100 g Kochschokolade, gehackt

Rezept für Windbeutel

Zubereitung Brandteigkrapferl (fertig in ca. 45 Minuten)

1. Backofen auf 200°C vorheizen. Das Wasser mit Butter und Salz zum Kochen bringen. Mehl dazugeben und umrühren bis sich die Masse vom Topfboden löst. 
2. Den noch heißen Teig in eine Rührschüssel geben. Eier verquirlen und nach und nach unterrühren bis ein glatter Teig entstanden ist. 
3. Ein Backblech mit Backpapier auslegen. Mit einem Löffel oder einem Spritzbeutel kleine Häufchen der Masse auf das Backpapier geben. Dabei auf genügend Abstand achten. Im vorgeheizten Ofen bei 200°C ca. 15-20 Minuten golden backen. Danach auskühlen lassen. 
4. Die Milch erhitzen und die Schokolade darin schmelzen. Brandteigkrapferl aufschneiden, mit dem Schlagobers füllen und zum Schluss mit Schokoladensauce beträufeln. 

Profiteroles

Rezept für köstliche Eclairs

Brandteigkrapferl Rezept


SOMMERGEMÜSE-CARPACCIO

Die kulinarischen Genüsse des Sommers einzufangen gelingt ganz einfach mit knackig-frischem Gemüse: Gurken, Kohlrabi und Radieschen für mein heutiges Rezept bekommst du jetzt erntefrisch am Markt, oder, wenn du Platz und einen grünen Daumen hast bestenfalls sogar vom eigenen Garten oder Balkon. 
Die Frische der saisonalen Lebensmittel schmeckt man bei jedem Bissen. Und das Beste daran - die Küche bleibt kalt und der Aufwand zum Genuss minimal denn bei meinem heutigen Rezept dominiert einzig der pure Geschmack und die ansprechende Optik. 

Sommergemüse-Carpaccio

Ein Carpaccio aus Sommergemüse ist das ideale Essen für die heißen Tage. Bei den momentanen hohen Temperaturen freut sich der Körper über kühlende Lebensmittel die frisch und unverarbeitet ihre geballte Superpower entfalten können. Der Aufwand ist bei Zubereitung so klein, dass du deine Zeit nicht in der Küche verbringen musst, sondern ganz entspannt die Zeit nutzen kannst, um die Seele baumeln zu lassen - hey, es ist Sommer! 

PS: Das Sommergemüse-Carpaccio eignet sich auch optimal als vegane Vorspeise eines umfangreichen Menüs.  

Sommergemüse Carpaccio Rezept

Zutaten für ein knackiges Sommergemüse-Carpaccio (für ca. 4 Portionen)

- 2 Salatgurken
- 10 Radieschen
- 4 kleine Kohlrabi
- 1 kleines Kressebeet
- 7 EL Olivenöl
- 4 EL weißer Balsamicoessig
- 1 Spritzer Zitronensaft
- Meersalz und schwarzer Pfeffer

Veganes Carpaccio

Zubereitung Sommergemüse-Carpaccio (fertig in ca. 15 Minuten)

1. Gurken und Radieschen in sehr feine Scheiben schneiden oder hobeln. Kohlrabi schälen und ebenfalls in sehr feine Scheiben schneiden.
2. Gemüsescheiben auf Tellern schön kreisrund schlichten. Darüber jeweils mit Kresse (oder Sprossen je nach Gusto) garnieren.
3. Aus Olivenöl, weißem Balsamico, Zitronensaft, Salz und Pfeffer ein Dressing mixen, über das Sommergemüse-Carpaccio träufeln und servieren. 

Sommergemüse Carpaccio Vegan


Sommergemüse Carpaccio Rezept