TOM KHA GAI WIE AUS EINER STREET KITCHEN IN BANGKOK

Es gibt Gerichte, die schmecken nicht einfach nur gut. Sie holen dich kurz aus deinem Alltag raus. Tom Kha Gai ist für mich genau so ein Rezept.

Ich habe diese Thai-Kokossuppe das erste Mal an einem komplett verregneten Dienstag gekocht. Einer dieser Tage, an denen der Laptop seit acht Stunden glüht, man sich zum dritten Mal Kaffee macht und plötzlich merkt, dass man eigentlich einfach nur etwas Warmes braucht, das nach „alles wird gut“ schmeckt.

Tom Kha Gai

Seitdem ist diese Suppe mein kulinarischer Reset-Button.

Cremige Kokosmilch, frischer Ingwer, Zitronengras, ein bisschen Schärfe, Limette und zartes Hähnchen – Tom Kha Gai ist gleichzeitig cozy und aufregend. Und das Beste: Sie schmeckt wie Urlaub, braucht aber keinen besonderen Anlass.

Tom Kha Gai Rezept

Zutaten für 4 Portionen

  • 400 g Hähnchenbrust
  • 400 ml Kokosmilch
  • 600 ml Gemüsebrühe
  • 150 g Champignons
  • 150 g Bambussprossen
  • 2 rote Paprika
  • 1 Stange Zitronengras
  • 15 g frischer Ingwer
  • 3 Knoblauchzehen
  • 1 rote Chili
  • 1 EL rote Currypaste
  • 1 TL Sesamöl
  • Saft von 1 Limette
  • 1 Prise Zucker
  • frischer Koriander
  • optional: Chiliöl oder Chilipulver zum Servieren

So gelingt die perfekte Tom Kha Gai

1. Die Aromabasis macht alles

Ingwer, Knoblauch, Chili und Zitronengras fein schneiden.
Dann in einem großen Topf mit Sesamöl kurz anschwitzen.

Und zwar wirklich nur kurz. Sobald dieser Duft hochzieht, weißt du sofort, warum Thai-Küche süchtig macht.

2. Currypaste + Gewürze dazu

Jetzt rote Currypaste und Kreuzkümmel einrühren.
Kurz mitrösten, damit sich die Aromen entfalten.

Kleiner Trick: Ein winziger Hauch Zucker balanciert später die Säure und Schärfe perfekt aus.

3. Brühe und Kokosmilch eingießen

Gemüsebrühe und Kokosmilch dazugeben.
Einmal aufkochen lassen.

Danach Zitronengras-Stücke für etwa 10 Minuten ziehen lassen – genau dadurch bekommt die Suppe diesen typischen Restaurant-Geschmack.

4. Gemüse und Hähnchen garen

Paprika, Champignons, Bambussprossen und Hähnchenwürfel in die Suppe geben.

Etwa 10–12 Minuten sanft köcheln lassen, bis das Fleisch gar und das Gemüse noch leicht bissfest ist.

5. Finaler Geschmackskick

Limettensaft dazugeben.

Ganz wichtig: Limette immer erst am Schluss. Sonst verliert sie ihre Frische.

Warum alle Tom Kha Gai lieben

Tom Kha Gai ist eines dieser Gerichte, das gleichzeitig leicht und unglaublich comforting ist.
Die Kombination aus cremig, spicy, sauer und frisch wirkt fast absurd harmonisch.

Meine Lieblingsversion für stressige Abende

An besonders chaotischen Tagen mache ich die Suppe oft extra scharf, ziehe mir einen oversized Hoodie an und esse sie direkt aus der größten Schüssel, die ich finde.

Keine Tischdeko. Kein Pinterest-Moment.
Nur diese unfassbar gute Brühe und zehn Minuten Ruhe.

Und vielleicht ist genau DAS der echte Luxus an gutem Essen.

Tipps für die beste Tom Kha Gai

Wenn du es authentischer willst:

  • Galgant statt Ingwer verwenden
  • Kaffir-Limettenblätter ergänzen
  • Austernpilze statt Champignons nehmen

Wenn du es milder magst:

  • weniger Currypaste
  • Chili entkernen
  • extra Kokosmilch dazugeben

Wenn du Gäste beeindrucken willst:

Mit frischem Koriander, Limettenspalten und etwas Chiliöl servieren.
Sieht sofort nach stylischem Food-Magazin aus.


FAQ – Tom Kha Gai einfach erklärt

Was bedeutet Tom Kha Gai?

„Tom“ bedeutet Suppe, „Kha“ steht für Galgant und „Gai“ für Huhn.

Kann man Tom Kha Gai vorbereiten?

Ja – am nächsten Tag schmeckt sie fast noch besser.

Kann man die Suppe vegetarisch machen?

Absolut. Einfach Hähnchen durch Tofu ersetzen und statt Fischsauce Sojasauce verwenden.

Welche Beilage passt dazu?

Jasminreis oder Reisnudeln funktionieren perfekt.

Fazit

Tom Kha Gai ist mehr als nur eine Thai-Kokossuppe.
Sie ist warm, cremig, frisch, spicy und irgendwie wie eine kleine Pause vom Alltag in einer Schüssel.

Und genau deshalb landet sie bei mir mittlerweile häufiger auf dem Herd als jede klassische Hühnersuppe.

Falls du sie nachkochst: Mach unbedingt extra viel.
Du wirst ziemlich sicher nachts nochmal an den Kühlschrank gehen.

ZURÜCK ZUM GESCHMACK: SPARGEL GANZ PUR GENIESSEN


Es gibt diese wenigen Wochen im Jahr, in denen alles ein bisschen leichter wirkt. Die Luft, die Tage – und auch das Essen. Für mich gehört Spargel genau in diese Zeit. Kein großes Tamtam, keine komplizierten Zutaten. Einfach guter Spargel, ein bisschen Aufmerksamkeit beim Kochen – und schon entsteht etwas, das sich nach Frühling anfühlt.

Viele Rezepte versuchen, Spargel zu überladen: mit schweren Saucen, exotischen Gewürzen oder unnötigen Extras. Dabei kann er für sich selbst sprechen. Sein feiner, leicht nussiger Geschmack braucht nicht viel, um zu glänzen. Im Gegenteil – je puristischer, desto besser.

Dieses Rezept ist genau so gedacht: naturbelassen, ehrlich und unkompliziert.




Spargel mit Kartoffeln – ganz klassisch und einfach

Zutaten (für 4 Personen)

  • 1–1,5 kg weißer Spargel
  • 750 g kleine Kartoffeln
  • ca. 2–3 Liter Wasser
  • 1 TL Salz
  • 1 Prise Zucker
  • 1 kleines Stück Butter (optional)


Zubereitung

1. Kartoffeln kochen

Kartoffeln gründlich waschen und in einem Topf mit Salzwasser aufsetzen.
Je nach Größe etwa 20–25 Minuten gar kochen. Danach abgießen und kurz ausdampfen lassen.


2. Spargel vorbereiten

Spargel sorgfältig schälen (vom Kopf nach unten) und die holzigen Enden abschneiden.


3. Spargel kochen

In einem großen Topf Wasser zum Kochen bringen.
Salz, Zucker und die Butter zugeben.

Den Spargel ins leicht kochende Wasser legen und je nach Dicke etwa 10–15 Minuten garen.
Er sollte weich sein, aber noch ganz leicht Biss haben.


4. Servieren

Spargel vorsichtig herausheben, abtropfen lassen und zusammen mit den Kartoffeln anrichten.

Nach Geschmack kannst du noch etwas geschmolzene Butter/Olivenöl darübergeben.

Probier ihn ruhig einmal ganz pur. Du wirst überrascht sein, wie viel Aroma in diesem scheinbar einfachen Gemüse steckt.

Warum weniger manchmal mehr ist

Spargel ist ein kleines Saisonwunder. Er wächst langsam, wird von Hand gestochen und ist nur für kurze Zeit verfügbar. Genau deshalb verdient er es, nicht versteckt zu werden.

Wenn du ihn einfach zubereitest, nimmst du dir auch automatisch einen Moment Zeit: fürs Schälen, fürs Warten, fürs bewusste Essen. Und genau das macht ihn so besonders.


Fazit

Spargel braucht keine Show. Er ist schon gut genug, so wie er ist.

Und vielleicht ist genau das die schönste Erinnerung daran, dass gutes Essen nicht kompliziert sein muss.

OFENKARTOFFELN MIT CHILI UND CHEESE

Kartoffeln, ein würziges Chili und geschmolzener Käse: mehr braucht es nicht für ein Gericht, das unkompliziert ist und trotzdem Tiefe hat. Die Aromen sind klar, die Zubereitung geradlinig, das Ergebnis genau das Richtige für einen entspannten Abend mit gutem Essen.

Der Grünkern bringt eine leicht nussige Note ins Chili und sorgt für Substanz, ohne schwer zu wirken. Dazu kommen Tomate, Paprika und eine milde Schärfe – ausgewogen, nicht überladen. Der Käse verbindet alles zu einer cremigen, herzhaften Einheit.

Zutaten für Ofenkartoffeln mit Chili und Cheese (für 3–4 Personen)

Kartoffeln:

  • 800 g festkochende Kartoffeln
  • 2 EL Olivenöl
  • 1 TL Paprikapulver
  • Salz
  • 150–200 g Käse, gerieben

Chili:

  • 80 g Grünkern
  • 1 Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 Chili
  • 1 Paprika
  • 1 EL Olivenöl
  • 1 EL Tomatenmark
  • 1 Dose stückige Tomaten
  • 100 ml Gemüsebrühe
  • 1 TL Oregano 
  • 1 TL Balsamico
  • Salz, Pfeffer
  • 1 Dose Kidneybohnen
  • 1 Dose Mais

Zubereitung Ofenerdäpfel mit Chili und Cheese 

1. Kartoffeln

Backofen auf 200 °C Umluft vorheizen.
Kartoffeln in Spalten schneiden, mit Öl, Paprika und Salz mischen und auf ein Blech geben.

20 Minuten backen, bis sie leicht gebräunt sind.


2. Chili

Grünkern im Mixer grob schroten.

Zwiebel, Knoblauch und Chili fein hacken und in Öl anbraten. Paprika würfeln, kurz mitbraten.

Tomatenmark einrühren, dann Grünkern, Tomaten und Brühe zugeben.Würzen und 15–20 Minuten köcheln lassen, bis das Chili sämig ist.

Bohnen und Mais unterheben und kurz erhitzen.


3. Fertigstellen

Kartoffeln mit dem Käse bestreuen und weitere 10 Minuten backen, bis der Käse geschmolzen ist.


4. Anrichten

Kartoffeln auf Teller geben und das Chili darüber verteilen. 



Tipp

Mit etwas Sauerrahm oder Joghurt servieren – das bringt Frische und rundet die Schärfe ab.

SONNENGRUSS IM GLAS: ZITRONEN-KOKOS-CHIAPUDDING FÜR EINEN GENUSSVOLLEN START IN DEN TAG

Leicht, cremig und mit einer feinen Balance aus Frische und Süße: Dieser Zitronen-Kokos-Chiapudding ist mehr als nur ein Frühstück – er ist ein kleines Ritual für alle, die bewusst genießen wollen. Inspiriert von der Idee einer einfachen aber gesunden Morgenroutien, vereint dieses Rezept gesunde Zutaten und einfache und schnelle Zubereitung im Voraus.

Ob als vitaler Start in den Tag, eleganter Brunch-Begleiter oder raffinierter Snack zwischendurch: Dieses Gericht überzeugt mit Natürlichkeit, Geschmack und unkomplizierter Zubereitung.

Warum der Zitronen-Kokos-Chiapudding begeistert

  • Erfrischend & leicht: Die Zitrone bringt lebendige Säure und hebt die Cremigkeit der Kokosmilch perfekt hervor.
  • Nährstoffreich: Chiasamen liefern Ballaststoffe, Omega-3-Fettsäuren und pflanzliches Protein.
  • Meal-Prep geeignet: Am Vorabend vorbereitet, wartet am Morgen ein fertiges Frühstück im Kühlschrank.
  • Vegan & glutenfrei: Ideal für eine bewusste, moderne Ernährung.

Zutaten Zitronen-Kokos-Chiapudding (für ca. 2–3 Portionen)

  • Abrieb von 1 großen Zitrone (oder 2 kleinen)
  • Saft von 2 großen Zitronen
  • 1 Dose Kokosmilch (ca. 800–900 ml)
  • ½ Tasse Wasser (optional, für leichtere Konsistenz)
  • 6 EL Süßungsmittel (z. B. Rohzucker, Ahornsirup oder Honig)
  • 1 Prise Salz
  • ½ TL Kurkuma (optional, für Farbe & feine Würze)
  • 6 EL Chiasamen (oder mehr für festere Konsistenz)

Zum Servieren:

  • Geschlagene Kokoscreme
  • Zitronenzesten

Zubereitung Zitronen-Kokos-Chiapudding

  1. Basis mixen: Zitronenabrieb, Zitronensaft, Kokosmilch, Wasser, Süßungsmittel, Salz und Kurkuma in einem Mixer fein vermengen, bis eine homogene, cremige Flüssigkeit entsteht.
  2. Chiasamen einarbeiten: Chiasamen hinzufügen und kurz ein- bis zweimal durchmixen oder gut unterrühren.
  3. Abschmecken: Nach Geschmack Süße oder Säure anpassen – je nach Vorliebe etwas mehr Zitronensaft oder Süßungsmittel ergänzen.
  4. Kühlen: Die Mischung in Gläser füllen und über Nacht im Kühlschrank quellen lassen. Nach etwa 1 Stunde einmal umrühren, damit sich die Samen gleichmäßig verteilen.
  5. Servieren: Vor dem Genuss mit geschlagener Kokoscreme und frischem Zitronenabrieb garnieren.

Servicetipps für Genießer

  • Textur variieren: Für eine besonders feine Konsistenz die Mischung vor dem Kühlen nochmals kurz aufmixen.
  • Toppings kreativ einsetzen: Frische Beeren, geröstete Kokoschips oder ein Hauch Vanille verleihen zusätzliche Raffinesse.
  • To-Go geeignet: In Schraubgläser gefüllt ist der Pudding der perfekte Begleiter fürs Büro oder unterwegs.

Fazit

Dieser Zitronen-Kokos-Chiapudding ist der Inbegriff moderner Frühstückskultur: unkompliziert, gesund und gleichzeitig ein kleines Stück Luxus im Alltag. Ein Rezept, das nicht nur den Körper nährt, sondern auch die Sinne weckt – und garantiert Lust auf mehr macht.

TORTILLA-MUFFINS


Wenn es um schnelle, kreative Snacks geht, die sowohl auf Partys als auch beim gemütlichen Sonntagsfrühstück funktionieren, sind diese Tortilla-Muffins absolute Gewinner. Sie vereinen den Komfort von Muffins mit der herzhaften Fülle von Tex-Mex-Genuss – perfekt, um Reste vom Kühlschrank sinnvoll zu nutzen oder Gäste zu beeindrucken, ohne stundenlang in der Küche zu stehen.


Tortilla Muffins

Das Beste daran? Du kannst sie nach Lust und Laune befüllen: würziger Käse, knackiges Gemüse oder sogar ein überraschender Hauch von Salsa – alles ist erlaubt! Sie sind nicht nur optisch ein Hingucker, sondern lassen sich auch wunderbar vorbereiten und schmecken sowohl warm als auch kalt.

Zutaten  für köstliche Tortilla Muffins (für 6 Muffins)

  • 6 kleine Tortillas (Weizen oder Vollkorn)
  • 4 Eier
  • 150 ml Milch
  • 100 g geriebener Käse 
  • 100 g Speckwürfel (optional)
  • 50 g Mais (aus der Dose oder frisch)
  • Salz, Pfeffer, Paprikapulver nach Geschmack
  • Frische Kräuter wie Schnittlauch oder Petersilie zum Garnieren

Zubereitung der Tortilla-Muffins

  1. Ofen vorheizen: Auf 180°C Ober-/Unterhitze.
  2. Tortillas vorbereiten: Jede Tortilla in vier Teile schneiden und in eine gefettete Muffinform legen, sodass kleine Schalen entstehen.
  3. Füllung mischen: Eier mit Milch verquirlen, Käse, Speckwürfel, Salz, Pfeffer und Paprikapulver hinzufügen. Alles gut vermengen.
  4. Befüllen: Die Eier-Gemüse-Mischung gleichmäßig in die Tortilla-Schälchen gießen.
  5. Backen: 20–25 Minuten backen, bis die Muffins goldbraun und fest sind.
  6. Servieren: Kurz abkühlen lassen, dann mit frischen Kräutern bestreuen und genießen.

Tipps & Tricks

  • Variation deluxe: Für eine mexikanische Note, etwas Salsa oder Jalapeños in die Füllung geben.
  • Meal Prep: Die Muffins lassen sich hervorragend einfrieren und einfach wieder aufbacken.
  • Veggie-Variante: Statt Fleisch einfach mehr Gemüse wie Zucchini, Spinat oder Pilze verwenden.

Mit diesen Tortilla Muffins zauberst du im Handumdrehen einen Snack, der so knusprig wie kreativ ist – ideal für Frühstück, Lunchbox oder Tapas-Abend. 

 


EIN BLECH, VIELE AROMEN: GNOCCHI, BROKKOLI UND KICHERERBSEN AUS DEM OFEN


Oft sind es gerade die unkomplizierten Gerichte, die den größten Genuss versprechen. Ein heißer Ofen, ein gut gefülltes Backblech und Zutaten, die zusammen eine überraschend harmonische Kombination ergeben – mehr braucht es nicht für ein modernes Wohlfühlessen.


APFEL-REISAUFLAUF: EIN ZEITLOSER KLASSIKER NEU ENTDECKT

Apfel-Reisauflauf

Zwischen all den schnellen Alltagsgerichten und modernen Food-Trends gibt es Rezepte, die sich leise behaupten. Apfel-Reisauflauf gehört dazu. Kein spektakuläres Gericht – und gerade deshalb eines, das immer wieder auf den Tisch kommt. Warm aus dem Ofen entfaltet er eine vertraute Aromatik: Milchreis, sanfte Süße, säuerliche Äpfel und eine feine Kruste aus gerösteten Mandeln.

Seine Stärke liegt in der Balance. Die Cremigkeit des Reises trifft auf die Frische der Äpfel, die leichte Süße bleibt zurückhaltend und lässt Raum für die natürlichen Aromen. Als Hauptspeise funktioniert dieser Auflauf ebenso gut wie als Dessert – besonders an kühleren Tagen ist er ein wohltuendes, unkompliziertes Gericht.

Wer möchte, serviert ihn noch leicht warm mit etwas Staubzucker oder einem Löffel Apfelmus. Aber auch pur hat er genau jene Schlichtheit, die gute Klassiker auszeichnet.

Gerade bei traditionellen Gerichten zeigt sich, wie unterschiedlich Erinnerungen sein können. Manche kennen Reisauflauf sehr weich und cremig, andere eher schnittfest. Auch die Gewürze variieren – von ganz pur bis zu einer deutlichen Zimtnote.

Wie wird Reisauflauf bei euch zu Hause gemacht – eher cremig oder fest? Mit Zimt oder lieber ohne? Solche Varianten machen klassische Rezepte erst richtig lebendig.

Apfel-Reisauflauf

für ca. 6–8 Portionen

Zutaten

250 g Rundkornreis (Milchreis)
800 ml Milch
1 Prise Salz
1 TL Vanillezucker

600 g säuerliche Äpfel
2 EL Zitronensaft

Butter für die Form
etwas Zucker zum Ausstreuen

Für die Masse:

5 Eier
70 g Zucker
etwas abgeriebene Zitronenschale (optional)
½ TL Zimt (optional)
100 g Mandelstifte

Zubereitung Apfel-Reisauflauf 

Milch, Salz und Vanillezucker in einem großen Topf zum Kochen bringen. Den Reis zugeben und bei niedriger Hitze etwa 30 Minuten sanft köcheln lassen, bis er weich ist. Dabei gelegentlich umrühren, damit sich nichts am Topfboden ansetzt. Den Milchreis anschließend etwas abkühlen lassen, bis er nur noch lauwarm ist.

Die Äpfel schälen, entkernen und in kleine Stücke schneiden. Mit Zitronensaft vermischen.

Den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Eine große Auflaufform mit Butter einfetten und leicht mit Zucker ausstreuen.

Die Eier mit dem Zucker einige Minuten cremig aufschlagen. Optional Zitronenschale und Zimt unterrühren. Die Eiermasse vorsichtig unter den lauwarmen Milchreis heben.

Die Hälfte der Reismasse in die Form geben und glattstreichen. Die Apfelstücke darauf verteilen und mit der restlichen Reismasse bedecken. Mit Mandelstiften bestreuen.

Den Auflauf etwa 40–45 Minuten backen, bis die Oberfläche leicht goldbraun ist. Vor dem Servieren einige Minuten ruhen lassen.

Besonders gut schmeckt der Apfel-Reisauflauf noch leicht warm – dann ist die Konsistenz am cremigsten und die Aromen kommen am besten zur Geltung. Am nächsten Tag lässt er sich problemlos nochmals erwärmen oder auch kalt genießen.

MOCKTAIL-WORKSHOP MIT ZWETTLER – ALKOHOLFREIER GENUSS NEU ENTDECKT

EINLADUNG I Alkoholfrei zu genießen bedeutet längst keinen Verzicht mehr – im Gegenteil. 

Wer heute bewusst trinkt, sucht nach Geschmack, Qualität und Kreativität. Genau darum ging es beim Mocktail-Workshop mit Zwettler Bier und seiner alkoholfreien Bierauswahl (Zwettler FREI und Zwettler Luftikus) ein Abend voller Aromen, überraschender Kombinationen und der Erkenntnis, dass alkoholfreie Drinks längst ihren festen Platz in der modernen Barkultur gefunden haben.

In entspannter Atmosphäre wurde gemixt, verkostet und ausprobiert. Gemeinsam mit den Organisatoren von Wiens erstem Mocktail Workshop The Sober Hedonist und Furkan, einem erfahrenen Barkeeper und Mastermind des Noah's Ark Experimental Cocktail Club entstanden Drinks, die zeigen, wie vielseitig alkoholfreier Genuss sein kann. Besonders im Mittelpunkt standen die alkoholfreien Biere von Zwettler, die nicht nur pur überzeugten, sondern auch als Basis für Mocktails eine erstaunliche Tiefe entwickelten.

Der Abend hat einmal mehr gezeigt: Alkoholfrei ist kein Ersatz mehr – sondern eine eigene Kategorie mit Charakter.

Alkoholfreies Bier neu gedacht

Das alkoholfreie Zwettler FREI hat sich als überraschend vielseitige Grundlage erwiesen. Mit seiner feinen Malznote, der angenehmen Frische und einer ausgewogenen Bitterkeit funktioniert es nicht nur als klassischer Begleiter zum Essen, sondern auch als spannender Bestandteil moderner Mocktails.

Gerade in Kombination mit Zitrusnoten, Kräutern oder Fruchtaromen entsteht eine Balance, die erstaunlich komplex wirkt. Die Kohlensäure bringt Leichtigkeit, während die malzigen Nuancen den Drinks Struktur geben – fast wie bei klassischen Cocktails.

Besonders spannend war zu erleben, wie unterschiedlich das Bier eingesetzt werden kann: einmal elegant und bitter-süß, einmal fruchtig und frisch. Beide Varianten haben gezeigt, wie vielseitig alkoholfreie Bierdrinks sein können.

Dass alkoholfreie Alternativen derzeit boomen, ist kein Zufall. Immer mehr Menschen möchten bewusst genießen - ohne auf Geschmack und Atmosphäre zu verzichten. Mocktails sind dabei längst mehr als nur Saftmischungen. Sie sind kreative Drinks mit Anspruch.

Nach diesem Workshop war klar: Alkoholfreie Bier-Mocktails sind mehr als ein Trend – sie sind gekommen, um zu bleiben.


Ein Abend voller Geschmack

Der Workshop war gleichzeitig entspannt und inspirierend. Es wurde gemixt, probiert, gelacht und diskutiert. Besonders spannend war es, die einzelnen Komponenten zuerst separat zu kosten – und dann zu erleben, wie daraus im Glas etwas völlig Neues entsteht.

Die Drinks wurden Schritt für Schritt aufgebaut, mit viel Liebe zum Detail und einem guten Gespür für Balance. Dabei entstand schnell eine lockere Stimmung bei der gemeinsam neue Lieblingsdrinks bzw. überraschende Geschmackskombinationen entdeckt wurden.

Man merkt sofort, wenn Menschen mit Leidenschaft hinter einem Konzept stehen – und genau das war hier spürbar. Am Ende des Abends war klar: alkoholfreie Drinks können genauso stilvoll und spannend sein wie klassische Cocktails – manchmal sogar überraschender.


Die Mocktails aus dem Workshop

Classic Mocktail – Alkoholfrei

Ein eleganter bitter-süßer Klassiker in alkoholfreier Version – spritzig und stilvoll.

Zutaten

3 cl Martini Vibrante Vermouth (alkoholfrei)
3 cl Martini Vibrante Aperitivo (alkoholfrei)
Zwettler FREI Alkoholfrei zum Auffüllen

Zubereitung

Alle Zutaten in ein Glas mit Eis geben.
Mit Zwettler FREI auffüllen.
Vorsichtig umrühren und nach Belieben garnieren.

Botanische Eleganz Signature

Fruchtig-frisch mit herbstlicher Wärme – perfekt für alle, die süß-saure Drinks mögen.

Zutaten

8 cl naturtrüber Apfelsaft
3 cl frischer Zitronensaft
1,5 cl Zimtsirup
Zwettler FREI Alkoholfrei zum Auffüllen

Zubereitung

Alle Zutaten in ein Glas mit Eis geben.
Mit Zwettler FREI auffüllen.
Sanft verrühren.

Optional mit Apfelscheibe und Zimtstange garnieren.

Warum alkoholfreier Genuss gerade jetzt so spannend ist

Noch vor wenigen Jahren waren alkoholfreie Getränke oft eine Notlösung. Heute sind sie eine bewusste Entscheidung. Qualität, Geschmack und Design haben sich enorm weiterentwickelt - besonders im Bereich alkoholfreier Biere.

Zwettler FREI zeigt sehr schön, wie gut alkoholfreies Bier inzwischen sein kann: vollmundig, frisch und erstaunlich nah am Original. Genau deshalb eignet es sich auch hervorragend als Basis für kreative Drinks.

Der Workshop hat jedenfalls Lust gemacht, zu Hause weiterzumixen und neue Kombinationen auszuprobieren.

Und jetzt interessiert mich:
Würdest du ein alkoholfreies Bier lieber pur trinken – oder als Mocktail?

Ich bin gespannt auf eure Ideen – vielleicht entsteht daraus ja der nächste Drink =) 

Vielen Dank an Martina Macho PR für die Einladung zu diesem inspirierenden Abend. 

Fotocredit Bild 1 & 3: Fotostudio Kerschbaum