STANGENSELLERIE-GRATIN

Sellerie-Gratin

Ein Gemüse, dem wahre Superkräfte nachgesagt werden, ist Stangensellerie. Könnt ihr euch noch an den Hype um das Trendgetränk Stangenselleriesaft erinnern? Damals stieg der Verkauf von sündteuren Slow Juicern rapide an, versprach doch der Saft heilende Wirkung bei allerlei körperlichen Beschwerden. So soll der frisch gepresste Saft dieses Gemüses unter anderem die Verdauung anregen und bei regelmäßigem Genuss für ein klares Hautbild sorgen. 

Besser als der Saft schmeckt Stangensellerie als Zutat in dem einfachen, aber köstlichen Gratin-Rezept, das ich euch heute vorstellen möchte. 

Selleriegratin

Stangensellerie-Gratin

Ein Rezept mit wenigen Zutaten, einfach zuzubereiten und trotzdem ein Genuss vom ersten bis zum letzten Biss: das Stangensellerie-Gratin ist unübertroffen einfach und lecker. Perfekt, wenn du ohne viel Aufwand eine selbstgemachte Mahlzeit genießen möchtest oder dich ohne viel Schnickschnack auf den herrlich aromatischen Geschmack von Stangensellerie einlassen möchtest. 

Der Genuss ist auf deiner Seite <3 

Selleriegratin

Zutaten für ein Stangensellerie-Gratin (für ca. drei bis vier Portionen)

- 1-1,5 kg Stangensellerie

- 150 g geriebenen Käse

- 4 EL Pinienkerne, geröstet

- 150 ml trockener Weißwein

- Saft einer Zitrone

- eine Handvoll gemische Kräuter (Petersilie, Minze, Thymian, Oregano ...)

- Pflanzenöl für die Form

- Salz, Pfeffer aus der Mühe

Selleriegratin

Zubereitung Stangensellerie-Gratin

1. Den Backofen auf 200°C Ober- und Unterhitze vorheizen. Eine eckige, ofenfeste Form mit etwas Öl auspinseln.

2. Den Sellerie waschen, etwas grün abzupfen und aufheben. Von den Stangen, falls nötig, die Fäden abziehen und in Stücke (in Breite der Form) schneiden. In kochendem Salzwasser ca. fünf Minuten mit leichtem Biss köcheln lassen. Abgießen, kalt abschrecken und abtropfen lassen. Den Stangensellerie in die Formen schichten. 

3. Die Kräuter abbrausen, trocken schütteln und zusammen mit dem Selleriegrün fein hacken. Mit dem Wein, dem Zitronensaft, Salz und Pfeffer verrühren und über den Sellerie gießen. Den Käse darüber bröckeln und im Ofen ca. 15 Minuten gratinieren. 

4. Die Pinienkerne in einer Pfanne ohne Öl goldbraun rösten, danach herausnehmen. Das Gratin mit den Pinienkernen bestreut servieren. 


VVALDORFSALAT {EIN REZEPT FÜR DEN VEGANUARY}

Happy New Year! 

Ich hoffe du hattest einen grandiosen Start ins neue Jahr. Möge es dir Glück, Erfolg und unendlich viele köstliche-kulinarische Erlebnisse bringen! 

Mein Silvester und Neujahr-Start waren einigermaßen durchwachsen: die Grippe hat mich am Ende des Jahres leider doch noch erwischt. In der Kombination mit einem stressigen Dezember und ausgelassenen Weihnachtsfeiern war die Luft aus meinem Immunsystem einfach raus. 

Umso mehr freue ich mich jetzt auf viele frische, leichte und gesunde Gerichte, um schnell wieder fit zu werden. Ideal dafür ist ein Salat aus knackigem saisonalem Obst und Gemüse: hallo VValdorfsalat. 

VValdorfsalat

Bei der Zubereitung dieses Gerichts habe ich mich letztens dabei ertappt, die ganze Vorbereitungszeit über aus lauter Vorfreude selig vor mich hinzusummen! Das ist Vorfreude pur. 

Bei einem VValdorfsalat handelt es sich um einen amerikanischen Salatklassiker, der aus köstlicher Rohkost besteht und mit einer cremigen Mayo abgeschmeckt wird. Bei meinem Rezept verzichte ich jedoch auf tierische Produkte und bereite eine schmackhafte, vegane Mayovariante zu. 

Zutaten VValdorfsalat (für ca. vier Portionen)

- ein Bund Stangensellerie

- 3 Äpfel (ich liebe Topaz)

- 100 g Nussmix aus Walnüssen und Erdnüssen, geröstet

- 100 ml Pflanzenmilch

- 100 ml Sonnenblumenöl

- 3 EL Zitronensaft

- 1 TL Senf, mittelscharf

- eine Prise Zucker

- Salz, Pfeffer aus der Mühle

Veganer Waldorfsalat

Zubereitung VValdorfsalat (fertig in ca. 15 Minuten)

1. Für die vegan Mayo die Pflanzenmilch mit Senf, Zucker und 2 EL Zitronensaft in ein Gefäß geben und mixen. 

2. Danach das Öl zuerst Tröpfchenweise und danach in einem dünnen Strahl dazugeben und dabei auf höchster Stufe weitermixen bis eine cremige Mayo entsteht. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. 

3. Den Stangensellerie waschen und putzen und schräg in dünne Streifen schneiden. Die Nüsse hacken. Die Äpfel waschen, vierteln, das Kerngehäuse entfernen und das Fruchtfleisch in dünne Streifen schneiden. Mit dem restlichen Zitronensaft beträufeln. 

4. Den Stangensellerie, die Äpfel und die Walnüsse mit der Mayo vermengen und abschmecken. Auf Teller anrichten und je nach Gusto mit Pfeffer bestreut servieren. 

Veganer Waldorfsalat


LEBKUCHENEIS

Lebkuchen-Eiscreme

Nur noch ein paar Mal schlafen, dann ist es wieder soweit: die Weihnachtsfeiertage stehen vor der Tür! Die Zeit verfliegt rasend schnell und damit rücken fundamental wichtige organisatorische Dinge in den Vordergrund ;)

Alle Jahre wieder stellt sich unausweichlich die Frage: was werden wir essen? Die Hauptspeisen stehen dabei zum Glück außer Diskussion. Egal ob Truthahn, Karpfen oder Fondue: bei den meisten Familien stehen diese zentralen kulinarischen Traditionen unverrückbar fest. 

Bleibt nur noch die knifflige Frage nach dem süßen Abschluss. Hier besteht also Spielraum für Selbstbestimmung. Das logische Dessert meiner Wahl: exquisite Lebkuchen-Eiscreme! 

Lebkuchen-Eiscreme

Lebkucheneis 

Beim Dessert mache ich seit Jahren keine Kompromisse. Weder beim Geschmack, noch bei einer anderen elementaren Komponente: das Dessert muss stressfrei zuzubereiten sein und das schon im Voraus. Denn die Festtage sind mit allem drumherum schon aufregend (und anstrengend!) genug. 

Von gebackenen Lebkuchen hat man sich bis zum Heiligen Abend vielleicht bereits satt gegessen, aber für ein feines Eis mit herrlich-feierlichem Lebkuchengeschmack bleibt, wie ich aus Erfahrung weiß, sogar nach einem üppigen Festessen noch Platz. 

Das Lebkucheneis fällt tatsächlich unter die Kategorie: Selbstgemachte Genüsse, die man nicht kaufen kann :) 

Zutaten Lebkucheneis (für ca. vier Portionen)

- 300 ml Sahne

- 200 ml Milch

- 50 g brauner Zucker

- 1 Bio Orange (Abrieb)

- 1 TL Zimt

- 2 TL Lebkuchengewürz

- 25 g Zartbitter-Schokolade

- 4 Eigelb

- 2 EL Vanillezucker 

- 2 cl Rum

- feiner brauner Zucker oder weihnachtliche Sprinkles für die Deko

Zubereitung Lebkucheneis (fertig in ca. 45 Minuten, excl. vier Stunden Kühlzeit) 

1. 150 ml Sahne mit Milch, Zucker, Orangenabrieb, Zimt und Lebkuchengewürz aufkochen. Die Schokolade hinzufügen und in der Mischung schmelzen. 

2. Die Eigelbe mit Vanillezucker und Rum cremig rühren. Die heiße Sahne-Milch unter Rühren zugießen und die Masse über einem heißen Wasserbad cremig rühren. Auf ein kaltes Wasserbad setzen und die Creme kalt rühren. 

3. Die übrige Sahne steif schlagen und unterziehen. Alles abkühlen lassen, 1 Stunde kühl stellen und die Masse in einer Eismaschine cremig frieren. Das Lebkucheneis in einen Behälter füllen und noch drei Stunden durchfrieren lassen. 

4. Das Eis herausnehmen, ca. 10 Minuten antauen lassen und danach in Dessertschalen anrichten. Das Lebkucheneis mit braunem Zucker und/oder weihnachtlichen Sprinkles bestreut genießen. 



CRANBERRY-SPRITZ

Böse Zungen behaupten ja, dass die Adventzeit ohne das eine oder andere Glas Alkohol nicht zu ertragen wäre. Fakt ist, dass die Feiertage gerne mit festlichen Getränken, je nach Gusto, mit oder ohne Alkohol, zelebriert werden. 

Für die stimmungsvollen Anlässe der kommenden Wochen darf es bei uns gerne etwas Prickelndes sein. Ein beliebtes Getränk (Foolproof) für gemütliches Beisammensein möchte ich dir heute gerne vorstellen. Mit wenig Aufwand kannst du einen raffinierten "Spritzer", wie wir in Wien dazu sagen, zaubern. 

Canberry-Spritz  

Egal ob du Champagner oder Sekt bevorzugst, der im Geschmack leicht bittere Cranberrysaft bringt leben in das prickelnde Getränk und eignet sich deshalb perfekt für ein Upgrade!

Ich bin jetzt schon voller Vorfreude auf die Zeit zwischen den Jahren und hoffe, du hast es fein und genießt wertvolle Momente mit deinen Lieben: cheers!

Zutaten Canberry-Spritz (für 4 Gläser)

- 500 ml Champagner (oder Crémant Sekt oder Prosecco, eisgekühlt)

- 200 ml Cranberrysaft 

- 100 ml Orangensaft


Zubereitung Canberra-Spritz (fertig in ca. 5 Minuten)

1. Den Cranberrysaft mit dem Orangensaft mischen. 

2. Auf vier Gläser verteilen. Mit Sekt aufgießen und servieren. 


! PLEASE NOTE: ENYOJ RESPONSIBLY !

GRAPEFRUIT-SALAT

Grapefruitsalat

Zitrusfrüchte stehen bei mir während der kalten Jahreszeit hoch im Kurs. Sie sorgen nicht nur für prickelnde Süße am Gaumen, sondern auch für bunte Abwechslung in verschiedenen Gerichten. 

Noch lieber als Orangen habe ich die im Geschmack etwas bitteren Grapefruits: wahres Superfood, gerade während der Erkältungs- und Grippezeit (hallo Vitamin C)!

Grapefruit-Salat 

In meinem heutigen Gericht spiel die Grapefruit eindeutig die Hauptrolle - jedoch braucht es wie bei jedem gutem Film oder Theaterstück ein starkes Ensemble, damit die gesamte Performance überzeugt. In den Nebenrollen glänzen beim spritzigen Grapefruit-Salat cremige Avocado, knackiger Stangensellerie sowie Walnüsse und Granatapfelkerne. 

Leichter Lunch, wohltuender Snack, großartiges Superfood und wahrer Augenschmaus: lass es dir schmecken und bleib gesund!

Zutaten für einen Grapefruit-Salat (für ca. 4 Portionen)

- 4 Grapefruits

- 2 Avocados

- 1 Bund Stangensellerie 

- 1 Granatapfel

- 2 Handvoll Walnusskerne

- 150 ml Pflanzenöl

- 2 EL Honig

- 2 EL Essig

- 2 EL Hanfsamen, geschält 

- Saft einer halben Zitrone 

- Salz, Pfeffer

Zubereitung Grapefruit-Salat (fertig in ca. 15 Minuten)

1. Grapefruits filetieren (Saft auffangen) Filets quer halbieren und beiseitestellen. Stangensellerie waschen und in mundgerechte Stücke schneiden. Granatapfel entkernen (am besten dafür halbieren und in einer mit Wasser gefüllten Schüssel entkernen).

2. Avocados schälen, entsteinen, das Fruchtfleisch mit einem Löffel auslösen und in ca. 2 cm große Stücke schneiden. 

3. Honig, Öl, Essig, Grapefruitsaft, Salz und Pfeffer in einem Schälchen zu einem Dressing verrühren. 

4. Grapefruits, Avocados und Stangensellerie mit dem Dressing vermischen. Zum Schluss Granatapfel- und Walnusskernen darübergeben und mit Hanfsamen bestreut servieren. 

Zitrusfrüchtesalat

MARONICURRY

Wie schön kann der Herbst sein? 

So mild und golden und wunderbar wie das Wetter am Wochenende war, ist es kaum vorstellbar, dass es jemanden gibt, der diese Jahreszeit nicht ebenso sehr feiert wie ich! Nichts tut jetzt so gut, als draußen in der Natur dieses besondere goldene Licht zu genießen. Die frische Luft duftet nach Erde und Laub und die Blätterpracht der Wälder leuchtet wie ein einziges opulentes Feuerwerk. Was für ein Genuss für die Seele!

Beim nach Hause kommen wartet in der Küche dann auch schon das nächste Highlight. Ein sensationelles-saisonales Currygericht mit Maroni!

Maronicurry

Maroni haben aktuell Hochsaison und jedes Jahr freue ich mich so sehr darauf. Die edlen Esskastanien sind nicht nur ein nahrhafter Snack für zwischendurch, sondern auch eine wertvolle Zutat für Seelenwärmende Gerichte. 

In meinem heutigen Rezept sind sie der Star eines cremigen Currys: wenn du Maroni liebst, wirst du davon begeistert sein. 

Zutaten für ein cremiges Maronicurry (für ca. 4 Portionen)

- 500 g Maroni, vorgegart

- 300 g Karotten

- 250 g Erbsen (TK)

- eine große Handvoll Babyspinat

- 1 Zwiebel

- 3 EL Pflanzenöl

- 200 g Tomatenpassata 

- 200 ml Schlagobers

- 1 TL Kurkuma

- 1 TL Kreuzkümmel

- ein halber TL Fenchelsamen

- 1 Sternanis

- 2 Lorbeerblätter

- 2 Knoblauchzehen

- 1 Stück Ingwer, daumengroß

- 1 TL Koriander

- Salz

- eine Handvoll geröstete Erdnüsse, gehackt

- frisch gehackte Petersilie

Zubereitung cremiges Maronicurry (fertig in ca. 45 Minuten)

1. Lorbeerblätter, Sternanis und Fenchelsamen in einem großen Topf mit Pflanzenöl erwärmen. Dann bei höherer Hitze die Zwiebeln darin gut anschwitzen. 

2. Knoblauch und Ingwer hineinpressen, ebenso Kurkuma, Koriander und Kreuzkümmel dazugeben, alles gut anrösten und mit Passata ablöschen und gut verrühren. 

3. Maroni und Karotten hinzufügen. Immer wieder mit Wasser ablöschen, damit die Sauce nicht zu dick wird. Salzen. Bei zugedeckter Hitze 15 Minuten köcheln lassen. 

4. Schlagobers einrühren, weitere 15 Minuten köcheln. Die Karotten sollen schön durch sein. 

5. Herd abdrehen, aber den Topf auf der noch heißen Platte stehen lassen. Erbsen und Babyspinat dazugeben, alles verrühren und nochmal ca. 10-15 Minuten ziehen lassen. Mit gerösteten Erdnüssen und Petersilie bestreut servieren. 


SOULDRINK: MARONI-LATTE

Auf Home of Happy findest du zahlreiche Soulfoodrezepte: Eintöpfe, Pizza, Risotto, Pasta oder süße Köstlichkeiten wie Kuchen teile ich seit Jahren mit großer Begeisterung. Soulfood ist mein happy place.  

Als ich neulich meine drei liebsten Rezepte für kraftvolle Pflanzendrinks gepostet habe, kam einiges an tollem Feedback zurück (vielen Dank :), mit der Anregungen, mehr Rezepte für soulige Getränke zu posten. Nichts lieber als das! Ich freue mich immer sehr über deinen Input, also war ich gleich Feuer und Flamme und hatte eine Idee im Kopf. 

Souldrink: Maroni-Latte

Passend zur Jahreszeit möchte ich dir heute ein aromatisches wärmendes Getränk vorstellen, dass den Titel Souldrink absolut verdient. Gerade wenn dir der Geschmack von Pumpkin Spiced Latte zu intensiv ist, könnte der feine Maroni Latte deine perfekte Begleitung im Herbst werden - ein echter Treat! 

Zutaten für cremigen Maroni-Latte (für zwei Portionen)

- 100 g Maroni, gegart

- 2 Tassen Espresso frisch gebrühten Espresso

- 1 TL Zimt

- 2 EL Zucker

- 8 EL Wasser

- etwas geschäumte (Pflanzen-)Milch

- etwas Zimtpulver als Topping (optional)

Zubereitung Maroni-Latte (fertig in ca. 10 Minuten)

1. Zucker und Zimt mit dem Wasser in einem Topf erwärmen. Die Maroni zugeben und pürieren. 

2. Den Drink in zwei Gläser füllen und mit Espresso aufgießen, aufgeschäumter Milch draufgeben und mit Zimt bestreut servieren. 

GEBRATENE GNOCCHI MIT ERBSEN-MINZ PESTO

Gnocchi mit grünem Pesto

Kaum eine Zeit ist für mich so (arbeits-)intensiv wie jene zwischen Schulbeginn im September und den Festivitäten im Dezember. Im täglichen Tornado zwischen Arbeit, Schule und Freizeitaktivitäten mit Familie und Freunden vergeht Woche um Woche und am liebsten würde ich eine Stopptaste drücken, um einfach mal längere Zeit innehalten und durchzuatmen zu können. In Ermangelung einer solchen muss ich mir selbst immer wieder kleine Möglichkeiten schaffen zu entspannen und achtsam zu sein.

Für Entschleunigung im hektischen Alltag sorgt für mich unter anderem die Zeit, die ich der Zubereitung von Mahlzeiten widme. Kleine Genussinseln im Alltag zu schaffen hilft mir in meiner Mitte zu bleiben und gleichzeitig Körper und Geist zu verwöhnen. 

Gnocchi mit grünem Pesto

Gnocchi mit Erbsen-Minz-Pesto 

Köstliches gesundes Essen zu kochen muss weder aufwendig noch teuer sein. Mein heutiges Rezept sorgt durch Geschmack und Optik für wohlige Genussmomente, besteht darüber hinaus aus wertvollen Zutaten und ist in nur einer halben Stunde fertig. 

Knusprig gebratene Gnocchi in Verbindung mit frischem aromatischem Pesto ist eine herrliche und schnelle Mahlzeit - wobei das Erbsen-Minz-Pesto auch als feiner Aufstrich bzw. Dip für Gemüse- oder Brotsticks schmeckt. 

Gnocchi mit Erbsen Pesto

Zutaten für gebratene Gnocchi mit Erbsen-Minz-Pesto (für ca. 4 Portionen)

- 250 g TK Erbsen

- 800 g Gnocchi, aus dem Kühlregal

- 20 g Pinienkerne, geröstet

- 1 Handvoll Minzblätter

- 1 Knoblauchzehe

- 150 ml Olivenöl

- 80 g Parmesan

- Salz, Pfeffer

Zubereitung Gnocchi mit Erbsen-Minz-Pesto (fertig in ca. 30 Minuten)

1. Pinienkerne in einer Pfanne ohne Fett rösten. Erbsen in kochendem Salzwasser ca. 5 Minuten garen. Abseihen und mit eiskaltem Wasser abschrecken. Gut abtropfen lassen. 

2. Währenddessen die Hälfte der Minze hacken. Knoblauch schälen und pressen. 40 g Parmesan fein reiben, den Rest in nicht zu feine Späne hobeln. 

3. Erbsen mit Pinienkernen, gehackter Minze, Knoblauch, geriebenem Parmesan und 100 ml Öl vermischen und mit einem Erdäpfelstampfer oder einer Gabel grob zerdrücken. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. 

4. Restliches Öl (50 ml) in einer großen Pfanne erhitzen und die Gnocchi darin goldbraun braten. 

5. Gnocchi mit Pesto anrichten und mit Parmesanspänen garnieren. Restliche Minze grob zupfen, draufstehen und servieren. 

Gnocchi mit grünem Pesto


FENCHELSALAT MIT FEIGEN UND DATTELN

Bist du fit für den Herbst? 

Zumindest die überwiegende Mehrheit in meinem Familien- und Bekanntenkreis freut sich meiner Erfahrung nach am meisten auf den Frühling oder Sommer. 

Meine Lieblingsjahreszeit ist und bleibt jedoch der Herbst. Selbst wenn damit einige Herausforderungen verbunden sind.

Fenchelsalat

Fenchelsalat mit Feigen und Datteln

Der Herbst hält einige Challenges für das körperliche und seelische Wohlbefinden bereit. Grippewelle, die langen grauen Tage, enormer mentaler Stress aufgrund zahlreicher anstehender Feste. Gut, dass wir die Möglichkeit haben, durch unsere Ernährung einen wesentlichen positiven Einfluss auf unsere psychische und physische Gesundheit zu nehmen. 

Feigen, Datteln und Fenchel zum Beispiel versorgen uns mit wichtigen Nährstoffen, lassen uns den Herbst in all seinen Facetten schmecken und sorgen angerichtet als Salat mit Granatapfel- und Pinienkernen für einen tollen Anblick, der den Herbstblues erträglicher macht. 

Zutaten Fenchelsalat mit Feigen und Datteln (für ca. 4 Portionen)

- 4 frische Feigen

- 8 frische Datteln

- 3 Fenchelknollen

- eine Handvoll Pinienkerne, geröstet

- eine Handvoll Granatapfelkerne

Für das Dressing

- 1 Orange

- 1 Teebeutel Pfefferminztee

- 3 EL Olivenöl 

- 1 EL Zitronensaft

- Salz, Pfeffer

Zubereitung Fenchelsalat mit Feigen und Datteln (fertig in ca. 20 Minuten)

1. Für das Dressing die Orange auspressen. Die Hälfte des Safts erhitzen und den Pfefferminztee darin 10 Minuten ziehen lassen. Danach den restlichen Orangensaft hingießen. Mit Zitronensaft, Salz und Pfeffer abschmecken und zuletzt das Olivenöl dazugeben.

2. Für den Salat die Pinienkerne in einer Pfanne ohne Fett rösten, bis sie goldgelb sind. Die Feigen waschen und vierteln. Die Datteln halbieren und entsteinen. Den Fenchel waschen, vierteln, den Strunk entfernen und in feine Streifen hobeln. 

3. Mit den Feigen und Datteln anrichten. Das Dressing darübergießen und mit Pinienkernen und Granatapfelkernen bestreut servieren. 



3 MAGISCHE MILCHDRINKS

Kurkuma Latte

Es ist Herbst geworden und damit höchste Zeit, sich verstärkt darum zu kümmern, das Immunsystem fit für die kommende kalte Jahreszeit zu machen. Dafür gibt es einige nützliche und natürliche Helferlein, die ihre Wurzeln im Ayurveda, der traditionellen indischen Heilkunst haben. Es handelt sich dabei um wohltuende Getränke, die sich positiv auf das gesamte Wohlbefinden auswirken können. 

Nicht nur, aber besonders während der kalten Jahreszeit tun wärmende pflanzliche Milchgetränke Körper und Seele besonders gut. 

Und ganz ehrlich: gibt es etwas Besseres, als sich an einem regnerischen grauen Herbsttag gemütlich auf der Couch einzukuscheln und mit einem warmen Getränk ein Buch oder eine Serie zu genießen, während es draußen stürmt? 

Magic Milk

Mit einem magischen Milchdrink sorgst du nicht nur für dein körperliches Wohlbefinden: du kannst wärmende Milchgetränke außerdem mit tollen Zutaten so optimieren, dass sie deinen Stoffwechsel aktivieren und dein Immunsystem unterstützen. 

Feiner Nebeneffekt: die pflanzlichen Milchgetränke schmecken sehr gut. 

Ich schwöre auf drei magische Milchdrinks, die durch ihren Geschmack und ihre Inhaltsstoffe dazu beitragen, dass ich mich fit und gesund fühle: unverzichtbar ist dafür im Herbst/Winter der Genuss der himmlischen Kurkuma Milch, ein tatsächlich mächtiges magisches Milchgetränk und Powertool während der traditionellen Erkältungssaison. 

Die Anis-Milch und die Safran-Kardamom-Milch sind ebenso wertvolle Begleiter für die kommende Jahreszeit. 

PS: Ich verwende für die Zubereitung der magischen Milchdrinks ausschließlich frische Mandel- oder Hafermilch. 

Goldene Milch

Kurkuma Latte

Zutaten Kurkuma Latte (für ca. 1 Tasse)

- 250 ml pflanzliche Milch, z.B. Mandelmilch

- 1 TL Kurkuma, gemahlen

- 1 Prise schwarzer Pfeffer

- ein halber TL Ingwer, gemahlen

- ein TL Ahornsirup

Zubereitung Kurkuma Latte (fertig in fünf Minuten)

1. Kurkuma, Pfeffer und Ingwer in die kalte Milch einrühren. Danach die Milch aufkochen. 

2. Etwas abkühlen lassen, bevor du die Milch mit dem Ahornsirup abschmeckst. 

Magic Milk

Anis Milch

Zutaten Anis Milch (für ca. 1 Tasse)

- 250 ml pflanzliche Milch, z.B. Mandelmilch

- 2 Sternanis

- eine Prise Zimt, gemahlen

Zubereitung Anis Milch (fertig in fünf Minuten)

1. Sternanis in der Milch für etwa fünf Minuten kochen.

2. Die Milch etwas abkühlen lassen und mit einer Prise Zimt würzen. 

Magic Milk

Safran-Kardamom-Milch

Zutaten Safran-Kardamom-Milch (für ca. 1 Tasse)

- 250 ml pflanzliche Milch, z.B. Mandelmilch

- 3 Fäden Safran

- 1 Kapsel gemörserter Kardamomsamen

- etwas Ahornsirup

Zubereitung Safran-Kardamom-Milch (fertig in zehn Minuten)

1. Safranfäden in einer kleinen kleine Tasse mit etwas Wasser geben. Dadurch gewinnt man die tolle Farbe des Safran. 

2. Die Kardamomsamen aus der Kapsel nehmen und im Mörser zerstoßen. 

3. Kardamomsamen für ein paar Sekunden in einem Topf ohne Fett anrösten. Milch und Safranwasser dazugeben und aufkochen. 

4. Je nach Gusto mit etwas Ahornsirup süßen. 

Safran-Kardamom-Milch