Mit den Superlativen ist es ja immer so eine Sache. Schließlich sind die eigenen Erfahrungen, die man beispielsweise in einem Restaurant sammelt, subjektiv und von Tagesverfassungen abhängig. Aber letztens Endes ist es doch so: wenn man nach einem Restaurantbesuch tagelang davon schwärmt wie köstlich, kreativ und überraschend die Speisen waren, dann muss man einfach, um der überschwänglichen Freude über dieses tolle Erlebnis Ausdruck zu verleihen, auf Superlative zurückgreifen. Unser Besuch im Sakai, dem vom japanischen Meisterkoch Hiroshi Sakai geführtem hochgelobten Restaurant in der Josefstadt, kann ich aus diesem Grund nur mit Superlativen beschreiben: das Essen, Service und das schlichte, aber sehr schicke Design haben mich absolut begeistert. Meister Sakai werkte übrigens vor der Eröffnung des eigenen Restaurants im Unkai, dem Restaurant im noblen Wiener Grandhotel. 


Das Überraschungsmenü

Um bei unserem ersten Besuch einen Überblick über die Küchenlinie von Meister Sakai zu bekommen, ließen wir uns von einem vorab zusammengestellten Menü mit korrespondierender Sakebegleitung überraschen. 

Vorspeise

Nach einem kleinen Gruß aus der Küche wurde uns kurz gebratenes Rinderfilet mit würziger Wasabisauce serviert. Das Fleisch war unglaublich zart und mit der Sauce schmackhaft mariniert. Ein richtig gelungener Menüauftakt, der uns schon freudig dem nächsten Gang entgegensehen ließ. 


Hauptgang

Es folgte ein perfekt auf den Punkt gebratener Thunfisch mit Avocado. Dazu wurde Misosuppe, eingelegtes Gemüse und Reis serviert. Das Gericht war eine großartige Gaumenfreude. Man schmeckte die hohe Qualität der verwendeten Zutaten und an der schönen Präsentation der Speisen erkannte man die Liebe zum Kochen. In die spicy Teriyaki-Sauce des Hauptgangs hätte ich mich übrigens hineinlegen können. 


Dessert

Die größte geschmackliche Überraschung war der Nachtisch. Eigentlich hatte ich daran keine allzu hohen Erwartungen geknüpft, ich wurde aber eines Besseren belehrt: Liebe Freunde des guten Geschmacks, der hier als Abschluss eines großartigen Menüs genossene "schwarze Sesam Latte mit hausgemachtem schwarzem Sesam Eis" war ohne Übertreibung eines der besten Desserts, die ich je in meinem Leben gegessen habe. Cremig, nussig, frisch, perfekt gesüßt - wenn ich mir ein Dessert für den Rest meines Lebens aussuchen müsste - diesen hervorragenden Sesam Latte würde ich ohne zu zögern wählen! 

Service und Ambiente

Aufmerksamer, herzlicher Service und Mitarbeiter die sich Zeit nehmen den Gästen mehr über die verwendeten Produkte, die Gerichte und die dazu passenden Getränke zu erklären: damit begeistert man Gäste nachhaltig und genauso wurden wir im Sakai bedient. Die Ausstattung des Lokal ist reduziert und man konzentriert sich auf schlichte, aber qualitativ hochwertige Ausstattung. 



Allen, die neugierig auf authentische japanische Küche und zuvorkommenden Service sind, kann ich das Sakai nach unserem Besuch sehr empfehlen. 

Wohin geht ihr gerne japanisch Essen? Ich freue mich auf eure Tipps und Erfahrungen. 

Restaurant Sakai
Florianigasse 36
1080 Wien 

Kommentare

  1. Wow, das Restaurant sieht ja super hübsch aus! Ich liebe japanisches Essen :)
    Liebste Grüße,
    Rebecca von http://becciqueeen.blogspot.de

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  2. Das sieht aber toll aus, da würde ich auch gerne einmal essen!

    Liebe Grüße
    Jimena von littlethingcalledlove.de

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